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title: "SAP-Wartungsende 2027: 2027, 2030 oder 2033?"
description: Was das SAP-Wartungsende 2027 wirklich bedeutet, wann 2030 gilt und warum 2033 nur für wenige ein Weg ist. So leiten Sie daraus Ihren Projektstart ab.
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# SAP-Wartungsende 2027: welche der drei Jahreszahlen für Sie gilt

![Michael Mohr](https://blog.mohr-consulting.com/hs-fs/hubfs/linkedin_profilfoto_400.jpg?width=48&height=48&name=linkedin_profilfoto_400.jpg)

 Michael Mohr

8\. Oktober 2026

2027, 2030 oder 2033? In Gesprächen fallen alle drei Zahlen, oft im selben Satz, so als wären sie austauschbar. Sind sie nicht. Wer mit der falschen plant, plant entweder unter Druck, den er nicht hätte, oder mit einem Puffer, den es für ihn nicht gibt.

**Das Wichtigste in Kürze**

- Für SAP ERP 6.0 mit Enhancement Package 6, 7 oder 8 endet die Mainstream Maintenance am 31. Dezember 2027.
- Die optionale Extended Maintenance verlängert das bis zum 31. Dezember 2030, gegen Aufpreis und per separatem Vertrag.
- Die oft genannte Jahreszahl 2033 gehört zu einem Cloud-Übergangsangebot für die größten und komplexesten Kunden. Sie ist keine Verlängerung der On-Premise-Wartung.
- Seit dem 7. Oktober 2026 ist zusätzlich klar: Nach 2030 endet der Support für Fremddatenbanken, und eine Systemumstellung von einer Fremddatenbank ist danach nicht mehr vorgesehen.
- Das Datum legt nicht den Go-Live fest. Es legt fest, bis wann Sie angefangen haben müssen.

Alle Angaben unten stammen aus SAP-Quellen und gelten zum Stand 8. Oktober 2026. SAP hat Fristen schon einmal verschoben, deshalb lohnt sich vor einer Vorstandsentscheidung der Blick auf den verlinkten Originaltext.

## Die drei Zahlen, auseinandergenommen

### Ende 2027: die Mainstream Maintenance

SAP hält die Mainstream Maintenance für die Kernanwendungen der SAP Business Suite 7 bis Ende 2027 aufrecht. Dazu gehören SAP ERP 6.0, SAP CRM 7.0, SAP SCM 7.0 und SAP SRM 7.0. Nachzulesen auf der Seite zur [Wartungsstrategie der SAP](https://support.sap.com/en/release-upgrade-maintenance/maintenance-information/maintenance-strategy/s4hana-business-suite7.html).

Für SAP ERP 6.0 gilt das nur mit Enhancement Package 6, 7 oder 8. Systeme ohne Enhancement Package oder mit den Packages 1 bis 5 sind schon seit dem 31. Dezember 2025 aus der Mainstream Maintenance heraus. SAP beschreibt das in den [Maintenance Timelines für SAP ERP 6.0](https://community.sap.com/t5/enterprise-resource-planning-blog-posts-by-sap/maintenance-timelines-for-sap-erp-6-0-quot-ecc-quot/ba-p/13524564). Bevor also irgendjemand über 2027 spricht, sollte jemand im System nachsehen, welcher Stand überhaupt läuft. Die Transaktion für den Systemstatus genügt.

### Ende 2030: die Extended Maintenance

Wer mehr Zeit braucht, kann die Extended Maintenance dazubuchen. Sie läuft von Anfang 2028 bis Ende 2030 und kostet einen Aufschlag von zwei Prozentpunkten auf die Wartungsbasis. SAP empfiehlt, das bis zum dritten Quartal 2027 zu beauftragen.

Das ist eine Brücke, keine Strategie. Sie kauft Zeit für eine Umstellung, die absehbar länger dauert als gedacht. Sie ersetzt die Umstellung nicht. Und das Warten selbst hat einen Preis, weil parallel die Leute knapper werden, die das alte System noch gut kennen.

### 2031 bis 2033: die Transition Option

Hinter der dritten Zahl steckt etwas anderes. Die "SAP ERP, private edition, transition option" ist ein befristetes Cloud-Abonnement, kein verlängerter Wartungsvertrag. SAP hat sie im August 2025 konkretisiert, im Beitrag [Updates for SAP ERP, Private Edition, Transition Option](https://news.sap.com/2025/08/rise-with-sap-journey-sap-erp-private-edition-transition-option-updates/).

Die Bedingungen sind eng:

- Die Systeme müssen bis zum 31. Dezember 2030 auf SAP ERP, private edition und auf SAP HANA umgezogen sein.
- Als Datenbank ist nur SAP HANA vorgesehen.
- Die Systemgröße liegt bei mindestens 2 TB.
- Das Angebot gibt es nur zusammen mit dem teuersten Support-Plan, dem Max Success Plan.
- Nutzbar ist es von 2031 bis 2033.

SAP sagt selbst, dass die meisten Kunden das nicht brauchen werden. Es ist für die größten und komplexesten Landschaften gedacht. Für ein mittelständisches ECC-System auf einer Fremddatenbank ist 2033 schlicht kein verfügbares Datum.

## Was sich am 7. Oktober 2026 geändert hat

Die Fristen 2027 und 2030 bleiben. Das hat SAP an diesem Tag ausdrücklich bestätigt, im Beitrag [Planning Beyond 2030](https://news.sap.com/2026/10/beyond-2030-sap-business-suite-7-sap-netweaver-customers-third-party-databases-java/) von CTO Philipp Herzig. Geändert hat sich, was nach 2030 noch möglich ist.

Die Reseller- und Supportvereinbarungen für die großen Fremddatenbanken laufen zum Jahresende 2030 aus, ebenso die Unterstützung für Java auf dem NetWeaver Application Server Java 7.5. Danach kann SAP Probleme, die an der Datenbank oder an Java hängen, nicht mehr durchgängig bearbeiten. Auch die kundenspezifische Wartung, die nach dem Ende der Extended Maintenance automatisch greift, schließt diese Lücke nicht.

Die folgenreiche Stelle betrifft die Umstellung selbst: Eine System Conversion von einem ECC auf einer Fremddatenbank nach S/4HANA ist nur bis Ende 2030 vorgesehen. Danach bleibt nach SAP-Angabe nur noch der Neuaufbau, also ein Greenfield-Ansatz.

Wer also damit rechnet, irgendwann nach 2030 in Ruhe sein bestehendes System umzustellen, sollte diese Annahme streichen. Der bequeme Weg, das System mitzunehmen, hat ein Verfallsdatum.

## Was die Zahlen für den Projektstart bedeuten

Ein Datum ist keine Projektdauer. Zwischen dem Beschluss, anzufangen, und einem belastbaren Go-Live liegen die Bestandsaufnahme, die Entscheidung über den Weg, die eigentliche Umsetzung, mehrere Testzyklen und die Hypercare. Wie viel davon auf Ihr Haus zutrifft, weiß man erst nach der Bestandsaufnahme. Fest steht nur die Reihenfolge: Wer den Go-Live in ein bestimmtes Jahr legen will, muss den Start um genau diese Spanne vorziehen.

Daraus folgen drei ehrliche Lesarten.

**Sie wollen den Go-Live vor Ende 2027.** Dann ist die Extended Maintenance Ihr Puffer für den Fall, dass es länger dauert, und nicht Ihr Plan. Der Startpunkt liegt jetzt, nicht im nächsten Budgetjahr.

**Sie planen bewusst über 2027 hinaus und nutzen die Extended Maintenance.** Dann gehören die Mehrkosten in den Beschluss, und der Go-Live muss vor Ende 2030 liegen, solange Sie eine Systemumstellung und keine Neuimplementierung wollen. Der Spielraum ist kleiner, als die drei Jahre suggerieren.

**Sie prüfen die Transition Option.** Dann prüfen Sie zuerst die harten Bedingungen, vor allem Systemgröße und den nötigen Umzug auf SAP HANA bis 2030. Wer die nicht erfüllt, diskutiert ein Angebot, das es für ihn nicht gibt.

In allen drei Fällen gilt: Die teuerste Variante ist, jedes Jahr neu zu beschließen, dass man nächstes Jahr beginnt. Jede Verschiebung ist für sich genommen begründbar. In der Summe verbrauchen sie genau den Puffer, den die Extended Maintenance eigentlich für Unvorhergesehenes bereithält.

## Die vier Fragen, bevor das Datum in einen Vorstandsvortrag wandert

1. Welches Enhancement Package läuft auf welchem System? Die Antwort steht im System, nicht in einer Präsentation.
2. Welche Datenbank liegt darunter? Davon hängt ab, ob eine Systemumstellung nach 2030 überhaupt noch vorgesehen ist.
3. Wie viele Systeme und Gesellschaften sind betroffen, und welche davon sind geschäftskritisch?
4. Wer trägt die Umstellung: eine interne Projektleitung mit Rückendeckung oder ein Vorhaben neben dem Tagesgeschäft?

Erst mit diesen vier Antworten wird aus 2027 ein Termin, den man steuern kann. Wie das Projekt dann aufgesetzt sein sollte, beschreibt der [Leitfaden zum S/4HANA-Projektmanagement](https://blog.mohr-consulting.com/blog/s4hana-projektmanagement). Und weil das Datum nur dann etwas taugt, wenn der Go-Live selbst entscheidbar ist, lohnt vorher der Blick auf [Go-Live und Hypercare](https://blog.mohr-consulting.com/blog/sap-hypercare).

## Was das für die Steuerung heißt

Das Wartungsende erzeugt Druck. Druck ist ein schlechter Projektleiter. Er sorgt dafür, dass Scope nicht mehr verhandelt, sondern akkumuliert wird, und dass die Frage "schaffen wir das bis dahin" jede andere Frage verdrängt. Zum Beispiel die, ob das Zielbild stimmt.

Deshalb gehört die Frist in die Planung und nicht in die Steuerung. Ein Lenkungsausschuss, der jede Entscheidung mit dem Datum begründet, entscheidet nicht mehr. Er rechtfertigt. Sauberer ist es, die Frist einmal in Meilensteine zu übersetzen und danach ganz normal zu steuern: an Ergebnissen, an offenem Scope, an Risiken mit Eigentümer.

Dabei hilft eine unabhängige Steuerung mehr als ein weiterer Umsetzer. Nicht weil die Umsetzung unwichtig wäre, sondern weil unter Termindruck niemand mehr sagt, was nicht mehr hineinpasst. Genau diese Rolle übernimmt [Mohr Consulting in SAP-Projekten](https://mohr-consulting.com/#uKgfJy7lCHVQPb6ZYE6Jm). Wer wissen will, wie wir arbeiten, findet das unter [Über uns](https://mohr-consulting.com/#tVmecQnPPzxDwq6Nrw4tM).

## Häufige Fragen

**Läuft unser ECC am 1. Januar 2028 nicht mehr?**

Doch. Das System läuft weiter. Was endet, ist die reguläre Wartung: keine neuen Support Packages, keine planbare Umsetzung gesetzlicher Änderungen, und ein eingeschränkter Support. Der Betrieb wird nicht unmöglich. Er wird mit jedem Jahr weniger kalkulierbar.

**Ist die Extended Maintenance automatisch dabei?**

Nein. Sie muss beauftragt werden und kostet einen Aufschlag von zwei Prozentpunkten auf die Wartungsbasis. SAP empfiehlt, das bis zum dritten Quartal 2027 zu tun.

**Gilt 2033 auch für uns?**

Nur wenn Sie die Bedingungen der Transition Option erfüllen: Umzug auf SAP ERP, private edition mit SAP HANA bis Ende 2030, mindestens 2 TB Systemgröße und der Max Success Plan. Für die meisten ECC-Kunden ist 2033 kein verfügbares Datum.

**Was hat es mit 2040 auf sich?**

SAP hat 2020 zugesagt, SAP S/4HANA bis 2040 mit Innovationen zu versorgen. Das betrifft das Zielsystem, nicht die Frist für das alte. Es ist ein Argument für den Wechsel, kein Argument fürs Warten.

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Sie sind unsicher, welche der drei Jahreszahlen für Ihre Landschaft gilt? Das lässt sich in einem Erstgespräch meist schneller klären als in einem internen Abstimmungsmarathon.

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**Über den Autor**

Michael Mohr ist Geschäftsführer der Mohr Consulting & Management GmbH und seit 2010 in SAP-Projekten, zunächst als Produktionsberater, später in der Projekt- und Programmleitung. Mohr Consulting steuert SAP-Projekte, von der Methode bis zum Go-Live. [Profil auf LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/michael-mohr-consulting/).

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